Garmin Brustgurt: HRM-Tri, HRM Swim und HRM Run im Vergleich

Garmin Brustgurt Vergleich: Heute geht es um die Pulsmessung mit einem Brustgurt. Garmin hat im Bereich der Brustgurtmessung verschiedene Sensoren im Programm. Die Unterschiede zwischen HRM-Tri, HRM Swim und HRM Run erfahrt ihr hier.

 

Den richtigen Brustgurt für die jeweilige Aktivität

Zuerst muss man sich vor dem Kauf einer Pulsuhr oder wie in diesem Fall vor der Auswahl des richtigen Brustgurtes, die Frage nach der Sportart, oder den Sportenarten, welche man ausüben möchte, stellen. Davon ist auch der Brustgurt abhängig. Natürlich gibt es auch Modelle von Pulsuhren, welche den Puls direkt am Handgelenk ohne Brustgurt messen können. Hier wäre zum Beispiel die Garmin vívoactive zu nennen.

Sie sollten sich also entscheiden, ob der Brustgurt nicht nur zum Radfahren oder Laufen benutzt werden soll, sondern eventuell auch zum Schwimmen. Davon ist zum einen die Auswahl und vor allem die Möglichkeit der Auswertung von verschiedensten Daten abhänig.

 

Garmin HRM Run Brustgurt

Beginnen wir mit dem wohl verbreiteten Brustgurt. Der HRM Run ist vor allem für den Laufsportler konzipiert worden, was bereits in der Abkürzung Run schnell zu erkennen ist. Was bietet dieser aber zu einem gewöhnlichen Brustgurt, welcher sich rein auf die Pulsmessung beschränkt mehr an Funktionen?

  • Eingebauter Beschleunigungsensor zur Berechnung der Laufparameter
  • Beschleunigungssensor auch für den Indoorsport geeignet
  • Laufparameter wie Schrittfrequenz Auswertung
  • Messung der Vertikalbewegung – Hoch Tief Bewegung des Oberkörpers in cm
  • Bodenkontakt – Hier wird die Bodenkontaktzeit angegeben. Also wie lange der Fuß auf dem Boden ist in Millisekunden
  • Batterie CR 2032 und bei einer Stunde täglichem Training bis zu einem Jahr
  • Brustgurt nicht für das Schwimmtraining geeignet

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Garmin HRM Swim Brustgurt

Der zweite Brustgurt von Garmin, welchen wir euch vorstellen wollen ist der HRM Swim. Auch hier erkennt man recht schnell welche Zusatzfunktionen hier enthalten sind. Es geht vor allem um die Anwendung beim Schwimmen. Hier werden die Daten direkt gespeichert und erst später an das jeweilige Gerät gesendet. Auch der Gurt an sich ist hier anders konzipiert, denn dieser ist rutschfest ausgeführt, was natürlich für einen optimalen Kontakt im Wasser notwendig ist. Man kann den HRM Swin nicht nur im Schwimmbad, sondern auch beim Freiwasserschwimmen anwenden. Auch beim Lauf oder Radtraining kann der Brustgurt angwendet werden. Sobald man aus dem Wasser kommt, werden die Pulsdaten auch wieder in Echtzeit an den Garmin Forerunner 920Xt oder aber auch an die fenix 3 übertragen. Auch Intervallübersichten sind damit abrufbar.

Wenn sie täglich 3 Stunden schwimmen, soll die eingebaute Batterie eine CR 2032 bis zu 18 Monate halten.

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Garmin HRM Tri Brustgut

Ein echtes Multitalent aber auch der teuerste der drei Brustgurte, ist der HRM Tri. Er vereint alle die Sportarten des Triathlons wie Schwimmen, Laufen und Radfahren. Im Wasser besitzt er dieselben Funktionen wie der HRM Swim. Das Tragegefühl soll hier noch wesentlich mehr optimiert worden sein, denn dieser Brustgurt ist zudem auch der kleinste und auch leichteste Gurt. Im Bereich der Laufeffizienz vereint er dieselben Funktionen wie der HRM Run und auch Schrittfrequenz, Bodenkontaktzeit und auch vertikale Bewegung auswerten. Im Wasser werden die Herzfrequenzdaten auch zwischengespeichert.

Bei einer Sunde Training pro Tag, soll die eingebaute Batterie bis zu 10 Monate reichen. Verbaut ist eine CR2032 Batterie.

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Vergleich zwischen dem Garmin HRM Tri, HRM Swim und HRM Run

Abschließend möchten wir die beiden oben genannten Gurte miteinander vergleichen um auch einen Blick auf die jeweiligen Anwendungen zu werfen. Der HRM Tri kann neben dem Radtraining und Lauftraining auch das Koppeltraining mit dem Schwimmen vereinen. Der HRM Swim macht nur das Schwimmbadschwimmen und auch das Freischwimmen. Beim Triathlonwettkampf muss der HRM Tri nicht ausgetauscht werden und kann auch durch seine besondere Passform unter der Schwimmkleidung getragen werden. Der Garmin HRM Swim verfügt aber auch über die Aufzeichnung einer Multisporteinheit. Die reine Pulsmessung ist auch beim Radfahren und auch beim Laufen möglich.

Der HRM Run lasst ein Schwimmtraining und die Messung des Pulses nicht zu.

 

Wie werden die HRM-Tri, HRM Swim und HRM Run Brustgurte gekoppelt?

Diese Frage lässt sich recht einfach beantworten, denn jeder dieser Brustgurte verfügt über die ANT+ Kopplungsmöglichkeit und ist somit auch offen für andere Systeme. Was man allerdings empfangen und Auswerten kann hängt sehr stark auch vom verwendeten Gerät ab. Die 2,4-GHz-ANT-Funkübertragungsprotokoll ermöglich störungsfreie Übertragung.

Nichte jede Laufuhr kann auch alle Daten auswerten. So muss man sich dabei entscheiden ob man eher in Richtung Laufen auswerten möchte, hier wäre zum Beispiel die Garmin Forerunner 630 prädestiniert, oder aber man geht mehr in Richtung Multisport und Triathlon. Hier wäre dann das Flaggschiff mit dem Forerunner 920XT das optimale Gerät- Natürlich lässt sich der diverse Brustgurt auch mit der Fenix 3 oder 2 verbinden. Auch eine Kopplung mit der neuen Garmin Garmin vívoactive wird möglich sein. Hier hat man dann aber Abstriche in der Auswertung der Daten.

Die aktuellen Bestseller findet ihr in unserem Garmin Vergleich 2016.

Abschließend haben wir auch noch ein Video für euch.

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